{"id":375,"date":"2013-02-10T12:51:54","date_gmt":"2013-02-10T12:51:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bsv-buesum.de\/?page_id=375"},"modified":"2013-03-09T23:54:20","modified_gmt":"2013-03-09T23:54:20","slug":"reisen-mit-der-sanssouci-von-erich-clausen-1983-bis-2001","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.bsv-buesum.de\/?page_id=375","title":{"rendered":"Reisen mit der Sanssouci von Erich Clau\u00dfen 1983 bis 2001"},"content":{"rendered":"<p>Erich Clau\u00dfen<\/p>\n<p>Meine Reisen mit Dierk Ossmer auf der Sanssouci 3 ab 1983<\/p>\n<p>1983 Nonstop auf die Lofoten, 1080 sm,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Crew: Dierk, Caschi Keden, Andy Mohr und ich. Sehr schlechtes Wetter, bis 11 Beaufort, auf den Inseln Dauerregen, keine Mitternachtssonne zu sehen. Wir besuchten ein gutes Fischrestaurant und wurden von der Wirtin angesprochen:&#8220; Seid Ihr mit dem Deutschen Boot hier? &#8220;Ja, sind wir.&#8220; Mein Verlobter in Deutschland hat auch ein Segelboot und ist Kapt auf einem eigenen Frachter.&#8220; Ich frage, &#8220;wie hei\u00dft das Schiff denn &#8220; &#8220;Ahrenshoop&#8216; &#8218;,ich :&#8220; Das kenne ich, auch den Kapit\u00e4n.&#8220;&#8212; Wir freundeten uns mit der Frau an&#8211; eine Weltenbummlerin aus Neuseeland die irgendwie in Norwegen gestrandet war und dort ihren sp\u00e4teren Mann kennengelernt hatte. Es wurde f\u00fcr mich eine echte Freundschaft. Sie hat Peter Voss 2 Jahre sp\u00e4ter in Hohwacht geheiratet. Thea und ich waren eingeladen, war ein sch\u00f6nes Fest. Leider ist sie vor ca 6 Jahren viel zu fr\u00fch verstorben. Wir durften in Svolvair ihren Scirocco mit Pl\u00f6ner Kennzeichen f\u00fcr ausgedehnte Fahrten \u00fcber die Lofoten und in ihrem Haus die Dusche benutzen.&#8211; Nach 5 Tagen ging es wieder 140sm zur\u00fcck bis Bod\u00f6 &#8211; sehr sch\u00f6n- dann noch einmal ca 450 sm weiter bis Trondheim, wieder bei sehr viel Wind. 1 Tag sp\u00e4ter kam Thea mit einem Wohnmobil in Trontheim an: mit Schuschi und Hartmut Asche als Einsteiger, Christel Kusterle als Begleitung. Thea, Christel und ich haben dann noch einige Tage in Norwegen verbracht. Gesamtstrecke auf See 1670 sm.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1984 Ostsee bis ans Ende der Welt in der Boddensee: Haparanda 980 sm<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Crew: Dierk, ein Staatsanwalt aus Hamburg, Caschi, Schuschi und ich. \u00dcber NOK nach Holtenau, dann nonstop bis auf einen Tankstop in Sandhamm, vorbei an der &#8222;blauen Jungfrau &#8220; einer Vogelschutzinsel n\u00f6rdlich von Oland immer weiter nach Norden. Dort erlebten wir einen echten Angriff der schwedischen Lutftwaffe auf russische U -Boote, mit Wasserbomben und Granatfeuer. Es war sehr aufregend. Sp\u00e4ter lasen wir davon in der Presse. Weiter fast nur unter Motor bis auf einen Tankstop in Sandhamm bis Haparanda . Ein \u00f6des Nest. Uns war in B\u00fcsum versprochen worden, da\u00df dort die schwedischen M\u00e4dchen \u00b4`mit dem Hemd im Maul&#8220; auf uns warten w\u00fcrden &#8212; alles L\u00fcge, nur eine zahnlose Eskimofrau, die Hafenmeisterin, war da, aber sehr nett. Nach einem kurzen Ausflug \u00fcber die finnische Grenze nach Tornio legten wir wieder ab, Richtung Pietarsaari, dem fr\u00fcheren Jacobstad. Wir wollten die Swanwerft besichtigen, ein eindrucksvoller Tag. Am n\u00e4chsten Tag segelten wir weiter nach Waasa. Dort war meine Zeit wieder vorbei, ich fuhr mit einer F\u00e4hre nach Sundsvall und mit der Bahn zur\u00fcck. Gesamtstrecke 1450 sm.<\/p>\n<p>1985 B\u00fcsum-Oslo Nonstop. Crew: Dierk,Schuschi, Eggert, ich .<\/p>\n<p>Eine unvergessliche Tour.<\/p>\n<p>In 60 std am Ziel, davon bei strahlendem Wetter im Skagerak in 8 std 72 sm gesegelt, ein Rekord f\u00fcr die Sanssouci.<\/p>\n<p>In der Dr\u00f6bagenge passierte uns ein kleiner Unfall, w\u00e4hrend Dierk an der Stelle, wo ein deutscher Kreuzer versenkt wurde, uns stramm stehen lie\u00df, klemmte Schuschi sich den Mittelfinger zwichen Mast und Spibaum ein( platt wie eine Briefmarke) , kein Hafen in der N\u00e4he. Wir mu\u00dften weiter bis Oslo. Dort versorgte ihn ein Holl\u00e4nder, Dr.R\u00f6wekamp, notd\u00fcrftig mit Tape und alles war wieder gut. Sp\u00e4ter noch entlang der Norw. S\u00fcdk\u00fcste viele H\u00e4fen besucht, Larvik Sandefjord, Krager\u00f6 usw Gesamtstrecke 900 sm. Ich bin sp\u00e4ter mit der F\u00e4hre von Larvik nach Hause gefahren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1986<\/p>\n<p>B\u00fcsum bis San Malo Crew: Dierk, Eggert, Ingo H\u00e4seler, Ego<\/p>\n<p>Ab B\u00fcsum bei wenig Wind nonstop bis Portsmouth, dort die Victory in ihrem Dock besichtigt, und viele ber\u00fchmte Segelyachten wie die British Steel, ein ca 20 mtr Schiff das einhand von Clay Blyth gesegelt die Erde von Ost nach West umrundete.<\/p>\n<p>Dann r\u00fcber nach Cowes. Dort lagen wir unmittelbar hinter der VELSHEDA, 42 mtr lang, 52 mtr Mastenh\u00f6he, kein Motor. Am n\u00e4chsten Morgen wurde sie mit einem kleinen Schlepper raus geschleppt zu einer Tour nach G\u00f6teborg.<\/p>\n<p>Wir versuchten das Clubhaus in Cowes zu besuchen. Aber ohne Sakko und Schlips keine Chance. Am n\u00e4chsten Tag segelten wir \u00fcber dem Kanal nach Alderny und machten an einer Boie fest. Im Schlauchboot ging es an Land. Dirk und Ingo wollten zum Essen, Eggert und ich suchten uns eine Kneipe und sahen den ersten Wimbledonsieg von Boris Becker. Am n\u00e4chsten Tag ging es durch das Aldernyrace in Richtung Guernsey. Gl\u00fccklicherweise bei sehr wenig Wind, denn dort herrschen Stromgeschwindigkeiten bis 12 kn. Im Dockhafen von St. Peter Port machten wir fest. Die Insel mit Leihwagen erkundet und auf die kleine Insel Herm mit einer F\u00e4hre gefahren. Privatbesitz eines Major Lang f\u00fcr Verdienste im, 2. Weltkrieg. Am n\u00e4chsten Tag weiter nach Jersey, St. Peter Port. Die Insel ist nicht so interessant. Also weiter Richtung St. Malo. Ein Stop noch mit \u00dcbernachtung am Anker vor einer kleinen sehr sch\u00f6nen Blumeninsel.<\/p>\n<p>2 Tage sp\u00e4ter lagen wir um 07,00 Uhr vor der Schleuse zum &#8220; Bassin Vobain &#8220;an der Boie und warteten auf Wasser um in den Dockhafen einlaufen zu k\u00f6nnen. Pl\u00f6tzlich sahen wir Thea mit 2 Hamburger Seglern- dem Staatsanwalt von der Haparandatour und einem T\u00dcV Ing&#8220;, die sie mitgebracht hatte und die bei uns einsteigen sollten auf der Kaimauer. Die Freude bei uns war gro\u00df. Wir machten im Hafen fest und erlebten einen sch\u00f6nen Abend an Bord . Nachts erlebten wir eine b\u00f6se \u00dcberraschung, es gab ein riesiges Feuerwerk, es war Nationalfeiertag. Als Folge gingen auf vielen Schiffen die Feuermelder los. Wir machten das Beste daraus und haben in der Stadt mitgefeiert.<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten Tagen nutzten wir das Auto um Mont St. Michel und die Landungsk\u00fcste am Kanal zu besichtigen. Eggert fuhr dann mit der Bahn nach Hause,<\/p>\n<p>Thea und ich machten noch einen Abstecher an den Rhein. Gesamtstrecke \u00fcber See ca 1000 sm.<\/p>\n<p>1987<\/p>\n<p>Dierk, Eggert, Schnulli und ich segelten in 38 std nach Mandal, ca 290 sm. Am n\u00e4chsten Tag weiter nach Kristianssand. Dort war Thea schon mit unserem Auto angekommen. In den folgenden Tagen fuhr Eggert meistens mit dem Auto zum vorher abgemachten n\u00e4chsten Hafen weiter. So haben wir die ganze S\u00fcdk\u00fcste abgeklappert. An Tagen mit schlechtem Wetter konnten wir sch\u00f6ne Landausfl\u00fcge machen. Sp\u00e4ter segelten wir ohne Thea zur\u00fcck Richtung Tyber\u00f6nn, dort sollten Schuschi, Eggert und ich aussteigen und eine neue Crew kommen. An diesem Tag war Dierk dann alleine und hatte schon am n\u00e4chsten Tag seinen schweren Unfall mit dem Fahrrad.<\/p>\n<p>Er war erst lange in D\u00e4nemark im Krankenhaus, sp\u00e4ter in Heide. Er beauftragte mich eine Crew zu suchen um das Schiff wieder nach B\u00fcsum zu bringen. Das klappte auch ganz gut, nur in der Norderpiep \u00fcberraschte uns ein f\u00fcrchterlicher Gewittersturm. Mehrere B\u00fcsumer Boote strandeten, uns ging pl\u00f6tzlich der Motor aus. Gerd Hase fuhr direkt vor uns und bemerkte unsere Schwierigkeiten. Er nahm uns auf den Haken und brachte uns sicher in den Hafen, dieses war bis dahin die einzige Reise die ich ganz mitgemacht habe. Gesamtstrecke dieses T\u00f6rns ca 800 sm.<\/p>\n<p>Dierk lag noch lange im Heider Krankenhaus, ich denke, das war der Beginn seiner gesundheitlichen Schwierigkeiten.<\/p>\n<p>1988<\/p>\n<p>Dierk, Eggert Schuschi und ich von B\u00fcsum nonstop bis Str\u00f6mstadt an der schwedischen Westk\u00fcste nahe der norw. Grenze. Am n\u00e4chsten Tag weiter nach Grebbestadt. Dort holten wir Thea von der Bahn ab. Es war eine wundersch\u00f6ne Reise durch die westschwedischen Sch\u00e4ren. H\u00f6hepunkt war ein Abstecher zum westlichsten Punkt Schwedens, den V\u00e4der\u00f6anas , ca 30 sm vom Festland entfernt. Es sind ganz flache Sch\u00e4ren, in der Mitte ein kleiner Hafen mit Platz f\u00fcr ca 6-8 Boote,die Ufer zu den Felsen hin mit Baumst\u00e4mmen gesichert. Wendeman\u00f6ver waren nur mit Hilfe von Schlauchbooten einiger jugendlicher Schweden m\u00f6glich. Zusammen mit einigen Schweden feierten wir&#8220; Pelles &#8220; Geburtstag. Ein sehr sch\u00f6ner Tag. In den n\u00e4chsten Tagen klapperten wir die ganze schwedische Westk\u00fcste bis G\u00f6teborg ab. In Sm\u00f6gen machten wir einen l\u00e4ngeren Stop, da war die H\u00f6lle los , ein Treffpunkt f\u00fcr die Jugend. In G\u00f6teborg angekommen lagen wir in der N\u00e4he eines Viermasters in einem gro\u00dfen Yachthafen. F\u00fcr Thea und mich war die Reise eigentlich zu Ende.<\/p>\n<p>Doch es kam anders, Dierk wir pl\u00f6tzlich alleine an Bord und gebrauchte Hilfe. Er<\/p>\n<p>rief in W\u00f6hrden an. Ich fand Hilfe bei Klaus Krupke. Wir fuhren mit der F\u00e4hre nach G\u00f6teborg und segelten \u00fcbers Kattegat Richtung Limfjord. In 3 Etappen ging es gem\u00fctlich durch den Limfjord nach Tyber\u00f6nn. Dort waren wir aber 3 Tage total eingeweht. Dann segelten wir zusammen mit einer holl. 20 mtr Yacht Richtung S\u00fcden und kamen nach gut 30 std in B\u00fcsum an. Gesamtstrecke ca 850 sm.<\/p>\n<p>1989 Dierk ,Schnlli,Ingo und ich B\u00fcsum-Bretagne<\/p>\n<p>Bei sehr viel Wind ab B\u00fcsum, wir konnten auf See gerade den Kurs halten, sehr hoch am Wind. Am n\u00e4chsten morgen sind wir in Borkum eingelaufen. Der Windanzeiger am Hafen zeigte 40 kn an. Dierk hatte Probleme mit seiner Gesundheit, er war kurz vor einem Kollaps. Nach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck hatte er sich wieder gefangen. Aber er mu\u00dfte uns erst einmal erkl\u00e4ren, was wir in einem Ernstfall tun m\u00fcssen. Am Abend hatte das Wetter sich wieder beruhigt und wir konnten<\/p>\n<p>auslaufen. Nonstop weiter bis an eine Flu\u00dfm\u00fcndung an der englischen S\u00fcdk\u00fcste zum Tanken. Dann r\u00fcber auf die andere Seite des Kanals. Guernsey und Sark besucht und dann die bretonische Nordk\u00fcste abgeklappert. Sehr sch\u00f6ne H\u00e4fen und St\u00e4dte besichtigt. Eine wundersch\u00f6ne Gegend.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter bin ich mit Ingo und Schnulli in Dierks altem Mercedes von St. Malo wieder nach Hause gefahren. Ca 800 sm.<\/p>\n<p>1990<\/p>\n<p>Dierk, Schnulli, Schuschi und ich von B\u00fcsum bis Stockholm.<\/p>\n<p>Dierk, Schuschi und ich brachten die Sanssouci nach Brunsb\u00fcttel und am n\u00e4chsten Tag weiter bis Laboe. Schnulli kam dort an Bord. Wir segelten nachmittags los und waren am n\u00e4chsten Tag in Stralsund. Wir nahmen den Weg zwischen Dar\u00df und Hiddensee. Dort lag noch ein Wachboot der Volksmarine. Die Jungs gr\u00fc\u00dften kaum und konnten mit uns nichts anfangen. In Stralsund kam ein Hafenmeister zu uns und hatte Angst, da\u00df wir noch mit Ostmark bezahlen wollten, es war der 30.6.<\/p>\n<p>&#8220;Nein&#8220; sagte Dierk, Du bekommt Westgeld und wir ben\u00f6tigen keine Quittung&#8220;. Der Mann war gl\u00fccklich. &#8220;Wir ben\u00f6tigen morgen ein Taxi f\u00fcr den ganzen Tag .&#8220; &#8220;Das macht ein Schwager&#8220;, sagte er, zu \u00e4hnlichen Bedingungen, f\u00fcr DM 80.- ohne Quittung.&#8220;<\/p>\n<p>Der Mann fuhr uns den ganzen n\u00e4chsten Tag mit seinem alten Moscowitsch. Und war abends zwar ein bi\u00dfchen blau aber gl\u00fccklich. Es wurde ein sch\u00f6ner Tag, f\u00fcr uns war ja alles neu. Wir blieben einen Tag l\u00e4nger in Stralsund. Die Stadt war schrecklich verfallen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag segelten wir mittags los, zwischen Hiddensee und R\u00fcgen durch ein enges Fahrwasser und dann durch die Nacht nach R\u00f6nne. Dort fuhr Dierk ein wenig \u00fcber einige Felsen aber ohne Schaden. Wir erkundeten die Insel per Bus.<\/p>\n<p>N\u00e4chster Stop war ein Minihafen an der Westk\u00fcste. Dort lag ein Boot aus Burg, der Reeder Heinrich Danz. Ein kleiner Hafen noch an der Nordk\u00fcste und weiter zu den Erbseninseln. Dort kauften wir uns einen Dorsch und ich \u00fcbte mich im Filettieren, es klappte nicht besonders aber der Geschmack war gut. Der n\u00e4chste Stop war der kleine Dockhafen am Leuchtturm zum \u00d6landsund. Dort kauften wir sehr gro\u00dfe und fette Aale vom Leuchtturmw\u00e4rter. Die mu\u00dfte ich abends schlachten und braten, schmeckten prima und waren mit einem gro\u00dfen Schnaps auch gut vertr\u00e4glich.<\/p>\n<p>In den folgenden Tagen ging es immer weiter nach Norden bis Saltsj\u00f6baden. Dort noch eine \u00dcbernachtung und dann weiter nach Stockholm. Dort im Yachthafen direkt neben dem Waasa Museum. Das haben wir nat\u00fcrlich ausgiebig besichtigt. Dann noch eine grosse Stadtrundfahrt und f\u00fcr Schnulli und mich war die Zeit wieder vorbei. Mit der Bahn ging es wieder in die Heimat.<\/p>\n<p>Mit der Sanssouci 3 durch die Welt der Bahamas.<\/p>\n<p>Im Winter 2000-2001 rief Dierk mich von den Bahamas an und fragte ob ich Lust h\u00e4tte einige Wochen mit zu segeln. Ich k\u00f6nnte auch einen Mann mitbringen. Nat\u00fcrlich war ich begeistert. Am 1.3. 2001 flogen mein Schwager Willie Blesin und ich via Madrid nach San Juan in Puerto Rico. Dierk und Klaus holten uns mit einem Taxi vom Flughafen ab.Es war f\u00fcrchterlich warm., denn wir kamen ja aus dem Winter.<\/p>\n<p>Meine 3 Kameraden machten eine ausgedehnte Besichtigungstour durch die Stadt, ich hielt mich im Schatten am Hafen auf. Pl\u00f6tzlich sah ich eine deutsche Flagge, ging n\u00e4her heran und sah, wie ein gro\u00dfer Mann sich einen Eimer Hafenwasser \u00fcber den Kopf sch\u00fcttete. Er sah mich und schrie mit einer bekannten Stimme &#8218; Edje Clau\u00dfen, was machst Du hier?&#8222;. Es war Molle Lienau. Die Freude gro\u00df, Am n\u00e4chsten Tag liefen wir aus Richtung South Caicos Islands, gut 500 sm St Juan von enfernt. Wir hatten wenig Wind aber tolles Wetter, sahen mehrfach Wale und viele fliegende Fische. Nach gut 5 Tagen auf See kamen wir an und machten in einem kleinen Fischereihafen fest. Am n\u00e4chsten Morgen sahen wir Molles Schiff am Anker liegend vor dem Hafen. Ich sprang gleich ins Wasser und schwamm r\u00fcber. Zusammen mit Molle und seiner Crew haben wir in einem Lokal Conch Schneckensalat gegessen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag legten wir ab und segelten \u00fcber ein Flachwassergebiet Richtung Nordwesten in die Welt der Bahamas. Wir haben in den n\u00e4chsten 2 Wochen diverse Inseln der s\u00fcdlichen Bahamas erkundet. Sp\u00e4ter machten wir einen sehr langen Schlag \u00f6stlich der Insel Eleuthra nach Norden. Hier sahen wir riesige mit M\u00fcll beladene Schubverb\u00e4nde. So entsorgen die Amerikaner den M\u00fcll im Atlantic. In den n\u00f6rdlichen Bahamas besuchten wir als erste Insel &#8218; &#8218; Man o War &#8220; Es stellte sich aber heraus da\u00df auf dieser Insel Alkohol und Zigaretten TABU sind. Also ging es weiter zu gastlicheren Gestaden, die fanden wir auch auf der Nachar Insel, Great Abaco. Dort haben wir mehrere Tage verbracht und viele interessante Menschen kennen gelernt. Willie und ich sind einige Tage sp\u00e4ter nach Nassau geflogen. Von dort ging es dann \u00fcber Fort Lauterdale und St Juan weiter nach Hause .Wir waren insgesamt 38 Std bis Hamburg unterwegs. Am 4.4. waren wir wieder in W\u00f6hrden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erich Clau\u00dfen Meine Reisen mit Dierk Ossmer auf der Sanssouci 3 ab 1983 1983 Nonstop auf die Lofoten, 1080 sm, &nbsp; Crew: Dierk, Caschi Keden, Andy Mohr und ich. Sehr schlechtes Wetter, bis 11 Beaufort, auf den Inseln Dauerregen, keine Mitternachtssonne zu sehen. 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